
Beplankung beschreibt einen Belag – meist sind es Planken, Platten oder Holzbohlen –, der an Wänden, Böden oder anderen Flächen angebracht wird. Ursprünglich kommt der Begriff aus dem Schiffsbau. Dort wird ein Skelett aus Holz errichtet und dann mit Holzplanken verkleidet – diese Planken bilden die äußere Hülle des Schiffes.
Beplankung beim Hausbau
Doch Beplankung begegnet dir nicht nur auf hoher See. Auch beim Hausbau kommt die Technik zum Einsatz und wird dann auch als Vertäfelung bezeichnet. Die Grundlage für eine Beplankung im Hausbau bildet ein Trockenbau-Ständerwerk, bestehend aus vertikalen Holzbalken. Dieses wird horizontal mit Planken oder einer Rigips-Wand (Gipskartonplatte) verkleidet – das nennt man auch Leichtbauweise. Der Vorteil einer Beplankung mit Rigips: Das Material wiegt verhältnismäßig wenig und lässt sich leicht verarbeiten. Auf das richtige Maß schneiden, an den Ständer anlegen und verschrauben – auch für einen handwerklichen Laien kein Problem. Gerade für Ausbauhäuser, in denen ein Bauherr einige oder auch alle Arbeiten des Innenausbaus selbst erledigen möchte, ist das eine tolle Sache.
Was ist Trockenbau?
Wenn es um Beplankung im Innern eines Hauses geht, dann ist auch von Trockenbau die Rede. Trockenbau ist eine innovative Bautechnik, die sich für den flexiblen Innenausbau von Wänden, Decken und Böden hervorragend eignet. Wie der Name schon sagt, werden (bis auf den späteren Einsatz von Putz und Farbe) ausschließlich trockene Baustoffe verwendet. Mörtel und Beton sind tabu. Die Bauteile werden im Werk vorgefertigt und dann vor Ort miteinander verbunden, oft durch Schrauben oder Stecken. Die Unterkonstruktion besteht in der Regel aus Metall oder Holz und wird mit Bauplatten verkleidet – oder beplankt. Dabei sind Gipskartonplatten die am häufigsten verwendeten Bauplatten, aber auch Materialien wie Gipsfaser oder Holz finden Verwendung.
Beplankung und Trockenbau: Die Vorteile
Der Trockenbau mit Beplankung hat eine Vielzahl von Vorteilen, die ihn zur bevorzugten Wahl vieler Bauherren machen.

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