Garten anlegen: Was du für das Projekt Gartenbau wissen musst!

Gehört der eigene Garten für dich genauso zu deinem Traumhaus dazu, wie eine schicke Haustür oder eine gut ausgebaute Küche? Dann bist du hier genau richtig! Wann ein Garten zumindest in Grundzügen geplant werden sollte und was du beim Gartenbau berücksichtigen solltest, erzählen wir euch in diesem Beitrag.

Rechtzeitige Planung beim Gartenbau

Vor dem entspannten Sommerabend auf der eigenen Terrasse wartet die Planung und Umsetzung auf dich – und die beginnt idealerweise so früh wie möglich. Für eine frühzeitige Planung sprechen gleich mehrere Gründe: Der wichtigste betrifft den Bauantrag, für den ein Lageplan mit Angaben zur Grundstücksgestaltung eingereicht werden muss. Grundsätzlich sollte also bereits mit dem Stellen des Bauantrags bekannt sein, wie das Grundstück räumlich aufgeteilt werden sollen. Auch sollen Haus und Garten möglichst eine optische Einheit bilden, beides gleichzeitig zu planen erscheint daher sinnvoll. Darüber hinaus ist es klug, die vorhandenen Baugeräte für die Garten-Vorbereitungsarbeiten zu verwenden. Wenn zum Beispiel ein Baum oder eine Hecke entfernt werden muss, ist die maschinelle Unterstützung sehr hilfreich. Oft ist es auch notwendig, den vorhandenen Boden abzutragen und mit neuem Mutterboden aufzufüllen, damit neue Pflanzen optimal wachsen können. Zudem bietet es sich an, bei der Erschließung des Grundstücks auch den Garten einzubeziehen, damit auch der hintere Gartenteil mit Strom und Wasser versorgt ist. Eine durchdachte Planung von Versorgungsleitungen, die isoliert und in Schächten in etwa ein bis zwei Meter Tiefe den Garten erschließen, haben zwei Vorteile: Erstens bietet es mehr Komfort bei der Gartennutzung und zweitens können oberirdisch verlaufende Schläuche und Kabel vermieden werden. Es lässt sich zusammenfassen: Wer seinen Garten anlegen möchte und frühzeitig plant, spart im Idealfall Zeit und Geld – und kann sich an höherem Komfort bei der Gartennutzung erfreuen.

Wann und wie sollte man den Garten anlegen?

Es gilt die Faustregel: Vor dem Garten anlegen, sollte der Untergrund präpariert werden. Zunächst sollte der Boden einige Zentimeter abgetragen und neu aufgefüllt werden. Das Gelände um das Haus muss ebenso aufgefüllt und eingeebnet werden. Wenn das Haus steht, kann bereits ein Kiesstreifen rund ums Haus verteilt werden. So werden unschöne Fassadenverschmutzungen bei schlechtem Wetter vermieden und Regenwasser zuverlässig abgeleitet. Noch während der Hausbauphase ist es vorteilhaft, sich die Einfahrt bzw. eine Garage oder ein Carport vorzunehmen. Zu diesem Zeitpunkt kann es außerdem sinnvoll sein, sich Gedanken zum Thema Sichtschutz oder Zaun zu machen. Sind die Außenarbeiten am Haus abgeschlossen, kann theoretisch bereits die Terrasse gebaut werden. Es bietet sich an größere Projekte, wie Terrassenbau im Frühjahr bzw. Sommer anzugehen. Soll eine Hecke die Grundstücksgrenze markieren, ist besonders der Herbst gut geeignet, weil die Pflanzen dann die Vegetationsphase abgeschlossen haben und bis zum Frühjahr anwachsen können. Außerdem ist zu dieser Zeit günstige Wurzelware erhältlich. Wer im Herbst pflanzt, benötigt auch nicht zwingend die teureren, großen Pflanzen, sondern kann junge Pflanzen kaufen, welche bis zum Frühling ordentlich wachsen.

Erst wenn diese To-Do‘s abgehackt sind, ist es ratsam, die verschiedenen Gartenbereiche aufzuteilen, Beete abzustecken und zu bepflanzen. Als ideale Pflanzzeit sind das Frühjahr und der Herbst bekannt.

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